Raubtiere

Raubtiere

Wo Überreste der großen Pflanzenfresser der Mammut-Steppe gefunden werden, sind auch Überreste von großen Raubtieren wie Bären, Wölfen, Löwen und Hyänen zu finden. Raubtierfossilien sind jedoch selten. Zähne von Raubtieren sind leicht zu erkennen, weil sie für das Zerreißen von Fleisch bestimmt sind. Skelettteile sind viel schwieriger zu erkennen. Hinweise auf Raubtiere lassen sich jedoch aus den charakteristischen Nagespuren an den Knochen ihrer Beute ableiten.

Höhlenhyäne

Die Höhlenhyäne war ein weit verbreitetes und verbreitetes Raubtier, dessen Zähne oft tiefe Schnitte in den schwammigen Knochenbereichen seiner Beute hinterließen. Höhlenhyänen ernährten sich vom Fleisch und den Knochen der Wollhaarmammuts und Wollnashörner. Als Folge davon produzierten Hyänen harten, kalkhaltigen Kot, der manchmal unter den anderen Fossilien versteinert vorkommt. Diese werden als Koprolite – versteinerter Mist bezeichnet.