Tauchanzug

Seit Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch
Dieser Taucheranzug schützte Taucher in größeren Tiefen vor dem Wasserdruck und versorgte sie mit Atemluft. Er wurde aus einem einzigen Stück Gummi gefertigt; der Taucher musste mit Hilfe mehrerer Personen durch die Halsöffnung in den Anzug gebracht werden. Die Ausrüstung wurde mit Bleigewichten in den Schuhen beschwert. Der Kupferhelm war mit Fenstern ausgestattet. Insgesamt wog der Anzug etwa 80 Kilogramm. Der Taucher konnte sich darin nur schwer bewegen, und das Eintauchen ins Wasser war ein mühsamer Prozess. Zwei Personen pumpten per Hand Luft in den Anzug.
Taucher war damals ein sehr gefährlicher und ungesunder Beruf; viele Taucher litten nach ihrer Karriere unter starken Kopfschmerzen und Migräne, verursacht durch den häufigen Gebrauch von Pressluft und die langfristige Einwirkung des hohen Drucks unter Wasser.