Modell eines De Vos-Flussenwals

Am Kopf des Modells sieht man die Kehlfurchen, die so typisch für Bartenwale sind. Diese ermöglichen es dem Wal, eine enorme Menge Wasser aufzunehmen (die Kehle dehnt sich aus) und dieses Wasser anschließend durch die Barten zu pressen. Die Nahrung bleibt zurück und wird mit der Zunge aufgenommen. An den relativ großen Flossen und den Höckern auf dem Kopf kann man erkennen, dass dieses Tier ein Vorfahre des Buckelwals ist, der heute gelegentlich auch in der Nordsee vorkommt (wie zum Beispiel Johanna, die vor einigen Jahren auf Texel gestrandet ist). Die riesige Flosse ist eigentlich nichts anderes als ein Arm, ähnlich wie beim Menschen, nur dass der Ellbogen nicht bewegt werden kann und alle Finger zu einer Einheit verschmolzen sind.