Laatse ijstijd

Mammuthhütte

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Überleben in der Mammutsteppe

Reisen Sie zurück in die Eiszeit und entdecken Sie, wie unsere Vorfahren in einer Welt der Extreme überlebten. Zwischen 116.000 und 11.700 Jahren vor heute war Nordwesteuropa eine kalte, trockene und nahezu baumlose Landschaft: die beeindruckende Mammutsteppe.

Auf diesen weiten Grasflächen lebten gewaltige Tiere wie Wollhaarmammuts, Nashörner, Wildpferde und Steppenwisente. Doch auch gefährliche Raubtiere wie Löwen und Hyänen gehörten zu dieser Umgebung. Inmitten dieser herausfordernden Bedingungen behaupteten sich sowohl Neandertaler als auch die ersten modernen Menschen – die Cro-Magnon-Menschen.

Da es kaum Bäume und somit kein Holz gab, bewiesen unsere Vorfahren großen Einfallsreichtum. Sie errichteten ihre Unterkünfte aus großen Mammutknochen: Schädel, Stoßzähne und schwere Knochen bildeten stabile Hütten, die Schutz vor den harschen Witterungsbedingungen boten. In anderen Teilen Europas suchten die Menschen Zuflucht in Höhlen und Felsnischen, während in Mitteleuropa ganze Siedlungen mit solchen Mammuthütten entstanden – wie Funde aus der Ukraine zeigen.

Im Historyland sehen Sie eine beeindruckende Nachbildung einer solchen Mammuthütte. Sie wurde aus nachgebildeten Mammutknochen errichtet und bietet einen einzigartigen Einblick in den Alltag der damaligen Zeit. Neben der Hütte befindet sich eine Feuerstelle, an der Fleisch gebraten wurde – ein zentraler Ort für Wärme, Nahrung und Gemeinschaft.

Gute Nachricht: Sie dürfen diese Mammuthütte selbst betreten und hautnah erleben, wie das Leben in der Eiszeit wirklich war.